Sonntag, 29. März 2015

Ausflugstip AWD Museum April 2015

Ausflugstip AWD Museum April 2015 

August Wurring Düsseldorf - AWD seit 1921



Der folgende Link führt zu einem Video in dem Herr Wurring seine Motorradgeschichten wiedergibt:


https://www.facebook.com/video.php?v=754991964569623%3E








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Stand 20.01.2014
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Deutschlands älteste noch existierende Motorrad Manufaktur ist in Gefahr.....nicht durch Behörden oder Spekulanten.
Nein, die Zeit schlägt erbarmungslos zu und Teile des Daches im AWD Werk drohen einzustürzen.
Als August Wurring das Werk 1921 gründete, war nicht vorauszusehen das es "Sein" Werk sein würde, das den späteren Generationen einmal erzählen würde wie das damals war. Das Überleben dieser Firma ging immer mit Kampf und Entbehrung einher. Aber Fleiß, Einfallsreichtum, viele Sporterfolge und nicht zuletzt Thomas von der Bey (August Wurrings Enkelsohn) halten dieses Industrie Juwel am Leben.


Text: Horst Nordmann / im Forum des VFV





Die Gebäude des der Firma AWD sind schon so alt wie die Firma selbst, irgendwann wird selbst das Beste Dach undicht nach so vielen Jahren. Die Firma AWD besteht im Jahr 2015 nun seit dreiundneunzig Jahren. Schöne Motorräder, Seitenwagen, Rennmaschinen und mehr wurden in allen Jahren gefertigt und später entstand aus den alten Werkstatträumen ein Museum zum anfassen im wahrsten Sinne.
Eine relativ kleiner Freundeskreis kümmerte sich all die Jahre um die Hinterlassenschaft von August Wurring jedoch zum Erhalt der alten Gebäude fehlt oft auch das Geld. Im Jahr 2014 war es endgültig an der Zeit etwas zu tun. Mit Hilfe von Oldtimerfreunden aus ganz Deutschland konnte das Museum bzw. die Firma AWD vorerst gerettet werden.
In Folge gründete sich ein Förderverein zum Erhalt des Museums und jeder der mit einer Spende die älteste noch existierende Motorrad Manufraktur Deutschlands erhalten will kann in den Förderverein eintreten oder auch einfach nur Spenden.




Die Situation um 2014 war wie folgende Bilder zeigen undichtes Dach und mehr waren zu reparieren.

















Ende 2014 entspannte sich die Lage Spenden und Hilfe von Oldtimerfreunde hatten es möglich gemacht das Museum zu retten.







Und auch der Weihnachtsmann war dabei.



Eines der lebendigsten Museen Deutschlands ist vorerst gerettet !
Zum weiteren Erhalt wird auch weiterhin Hilfe benötigt und ich selbst würde es schön finden wenn das Museum und die Firma AWD noch lange erhalten bleibt. Ein Museum dieser Art kenne ich kein zweites und Wünsche alles Gute weiterhin.


Am  25.-26. April 2015 gibts wieder eine Veranstaltung im rekonstruierten Museum.


Wer nun auf den Geschmack gekommen ist sollte mal reinschauen, schön das es sowas noch gibt.

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Hier einge Links aus dem Netz zur Geschichte der Firma AWD:




http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/wulfrath/breitscheid-legenden-auf-zwei-raedern-1.238984






Motorradfabrik A. Wurring, 1925. Breitscheid.
Bei Kennern der Mottorradszene gelten sie als legendär: die Motorräder aus der Fabrik AWD. Die drei Buchstaben stehen für August Wurring Düsseldorf. Doch wer jetzt denkt, dass die Maschinen in der großen Stadt nebenan hergestellt wurden, der irrt. Düsseldorf steht zwar als Wort im Firmennamen, weil die Landeshauptstadt bei vielen bekannter war als das kleine Breitscheid. Aber genau aus diesem Ratinger Stadtteil kamen die Motorräder, von denen heute noch 35 Maschinen in Breitscheid stehen, und die beim Tag des offenen Denkmals am14.September zu sehen sein werden.
August Wurrings Enkel Thomas von der Bey hat sich dem Vermächtnis seines Großvaters August Wurring angenommen und aus der ehemaligen Motorradfabrik ein kleines Museum gemacht, damit auch die Nachwelt sehen kann, „was sein Großvater geleistet hat“. Denn für Thomas von der Bey ist klar: „Das sind alles Sammlerstücke, einzigartig und sehenswert.“

Beim Tag des offenen Denkmals wird er im Rahmen des Programms, das die Untere Denkmalbehörde mit dem Lintorfer Heimatverein und den Ratinger Jonges zusammengestellt hat, aber nicht nur durch die kleine Ausstellung mit den Motorrädern aus den 1920er bis 1970er Jahren führen. „Ich werde auch ein wenig über die Geschichte der Werkstatt und den Arbeitsabläufen dort erzählen“, sagt Thomas von der Bey.
Hier ein kleiner Vorgeschmack: August Wurring war selber ein begeisterter Rennfahrer. Und als solcher lag es für ihn nahe, selber Motorräder zu bauen. 1921 fing er mit den ersten Maschinen an. Damals hatte er wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass seine kleine Fabrik bis 1980 existieren würde und 6000 Maschinen entstehen.
Aber so kam es: Die AWD–Maschinen wurden mit der Zeit immer beliebter. Häufig waren die Maschinen bei den Nachkriegsrennen in den 40er und 50er Jahren zu sehen. Erfolgreiche AWD-Fahrer waren unter anderem Heinz Wallner, Siegfried Knollmann, Hans Eickenberg und Ferdi Meyer.
Heute sind die AWD-Maschinen beliebte Sammlerstücke
Später jedoch wurden sie wegen vieler schwerer Stürze verboten. Doch die Nachfrage nach den Maschinen blieb. Und die Liebe zu den Motorrädern von August Wurring war nach wie vor groß. So groß, dass er sogar mit 80 Jahren noch in der Werkstatt stand, um an seinen „Lieblingen“ zu schrauben. Auch heute sind die Maschinen bei vielen noch beliebt, werden gesammelt, gehandelt und auf Messen präsentiert.
Und auch Bücher gibt es über die AWD-Maschinen zu kaufen. So wurde im Laufe der Zeit aus einer anfänglichen Leidenschaft ein ganz großes Geschäft werden. Aber nicht in finanzieller Hinsicht. Thomas von der Bey: „Die Maschinen werden den Preis eines Bugattis nicht erreichen, aber sie haben einen unheimlich hohen ideellen Wert. Und um den zu bezahlen, reicht kein Geld der Welt aus.“

Der Rennfahrer August Wurring baute in Breitscheid (bei Ratingen) seit 1921 Motorräder unter dem Markennamen AWD, welche vor allem in den 40er und 50er Jahren bei den gefährlichen Steilwandrennen (wurden aufgrund der schweren Stürze später verboten) für viel Furore sorgten. Die AWD Fabrik ist einer der letzten existieren Motorradfabriken, ein außergewöhnliches industrielles Zeugnis aus den Pioniertagen des Motorsports. Durch zahlreiche Fernsehteams aus Fernost, ist AWD heute vielleicht bekannter in Japan und Taiwan, als den Bewohner im Rheinland.
Thomas v.d.Bey, Enkel des Firmengründers August Wurring, hält die Geschichte der Fabrik seines Großvaters lebendig und hat viele der ehemals produzierten Fahrzeuge wieder an den Ursprungsort zurück geführt.

Original-Bild aus der AWD-Fabrik
August Wurring fuhr nach dem WK2 zunächst mit einem BMW Seitenwagen bei den ersten Nachkriegsrennen. 1954 stellte Wurring seine eigene Rennaktivitäten ein. Der alte BMW-Motor war nicht mehr konkurrenzfähig, und auch die Serienfertigung der AWD-Motorräder verlangte die volle Aufmerksamkeit ihres Chefs. Trotzdem blieb Wurring dem Motorsport -Nachwuchs treu. Die ab Mitte der 50er Jahre aufkommenden Geländesportveranstaltungen, die zunächst auf ganz normalen Straßenmotorrädern gefahren wurden, verlangten nach Spezialfahrgestellen. Erfolgreiche AWD-Geländefahrer waren Heinz Wallner, Siegfried Knollmann, Hans Eickenberg, Ferdi Meyer und Manfred Rahm. Die beiden letztgenannten wurden auf einer spanischen Montesa Langstreckeneuropameister anfangs der sechziger Jahre, nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung des Altmeisters.
Der bekannte Freiburger "Motoren-Papst" Fritz Kläger ließ sich bei Wurring ein Fahrgestell für den Ex-350ccm-Horex Werksrennmotor bauen. Mit dieser Maschine erzielte er bis Mitte der 60er Jahre größere Erfolge als das Werk selbst.
Ab Mitte der 60er Jahre kamen im Gespannrennsport die sogenannten Kneeler auf. Auch hier wurde August Wurring im Fahrgestellbau für verschiedene Rennfahrer tätig. Zu den bekanntesten zählten der Deutsche Meister August Rohsiepe aus Gelsenkirchen und die enorm schnellen Nachwuchsfahrer Willi Seegers/Dieter Polster aus Mülheim-Ruhr.
GP Hünxe
Thomas organisierte viele Jahre den Oldtimer GP in Duisburg, mitten im Herzen des Ruhrpott.
Seine Veranstaltung entwickelte sich zum Kult, bis zu 10.000 Zuschauer strömten jedes Jahr am "Vatertag" nach Duisburg.

2005 zog das Rennen um auf den Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe.
Artikel aus der WZ: http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-mettmann/wulfrath/breitscheid-legenden-auf-zwei-raedern-1.238984



http://www.classic-bike-dortmund.de/ausfahrt-awd-museum.html





http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/sie-leben-fuer-alte-motorraeder-id3457371.html

























http://www.kneeler.de/531015973101e4e0d/53101597310cfe076/53101597310b4014b/

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www.stoye-fahrzeugbau.de. oder apollodreizehn@aol.com  





Stoye German Sidecar

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Mittwoch, 18. März 2015

Info Stoye TM/ TML Seitenwagen 1955- 72

Info Stoye AWTOWELO TM/ TML Seitenwagen 1955- 72

Stoye TM -Touren Modell
Stoye TML - Touren Modell in Luxusausstattung

Stoye TML Seitenwagen mit Allwetterverdeck und Krad AWO 425 Baujahr 1955

Bilder Stoye TM Seitenwagen Modell 1957:






Bilde Stoye TML Export Ausführung Modell 1956:



Der Stoye Seitenwagen TM/ TML ab Ende 1954 gefertigt. Der 1955 neue Tourenseitenwagen lösten den bis dahin in kleinerer Serie gefertigten Stoye TS der aus der Vorkriegsbaureihe TS entstammte und mit SM Fahrgestell geliefert wurde ab.
Es war 1954 wieder ein neues Stoye Modell entstanden was als Touren Modell gegenüber den Stoye SM/ SML mehr Platz für den Passagier bot und dazu noch einen geräumigen Kofferraum für Gepäck. Die Fertigung des Stoye TM/ TML Seitenwagens begann im Jahr 1955 und endete 1972 er wurde als der letzte Seitenwagen mit klassischer Stoye Stromlinienkarosserie wenn auch vorn mit dem eingelegtem Blech mit Rippen in der moderneren  Form gut siebzehn Jahre fast unverändert gefertigt.
Da er im vorderen Bereich geräumiger war und auch noch über einen separaten Kofferraum verfügte wurde er auch sehr schnell ein Verkaufserfolg.
Mitte der fünfziger Jahre war der Bedarf an Seitenwagen war nach wie vor unbestritten, für Kräder in der SBZ wie AWO 425 / Simson 425, EMW R35/3 oder auch die MZ BK-350 war er als geräumiger Touren Seitenwagen das was die Kleinfamilie ohne Automobil hervorragend nutzen konnte.
Hinzu kommt das die Krafträder der oben genannten Baureihen ohnehin in voller Nutzung waren aus Mangel an PKW in der ehemaligen DDR. Aber auch im Export hatten die Stoye Seitenwagen weiterhin großen Erfolg die Seitenwagen der Baureihen ab 1949 waren alle gut geeignet auch für den Anbau an Krafträder von BMW, Zündapp oder auch NSU oder anderen in der West Zohne wobei der Stoye TM/ TML wieder eine komfortable Touren Karosserie hatte und viel Zubehör die kaum noch Wünsche offen lies.


Werbeprospekt Simson Suhl um 1956 mit AWO 425 und Stoye TML als Gespann in Exportausführung. 

Der Stoye TM als Seitenwagen in Grundausstattung war recht bald zum Luxusseitenwagen geworden da der TML über weitaus mehr Ausstattung verfügte wurden ab 1956 fast ausschließlich in Luxussausstattung geliefert. Die Luxusausstattung in Serie beinhaltete die verstärkte Windschutzscheibe mit Haltebügel, den Griff auf dem Kotflügel zum besseren Einstieg in der Regel war der Sitz in rot als Zubehör für Innlandmodelle gab es ab 1957 auch Gepäckleisten in Aluminium zur direkten Montage auf der Kofferraumklappe und nach wie vor das schon seit der Vorkriegszeit patentierte Allwetterverdeck zur einfachen Montage mittels Spriegel für Schlechtwetterfahrten war so wenigstens der Passagier im Seitenwagen geschützt. Der schlicht gehaltenere TM dagegen hatte lediglich den Haltebügel als Serienausstattung was ihn aber schon vom ebenfalls einfach geliefertem Stoye SM unterschied der nochnichteinmal den Haltebügel in Grundausstattung besaß.
Für Exportmodelle gab es schon sehr früh mehr, Armstützen seitlich am Einstiegsring, Seitenverkleidungen mit Kartentaschen und ab 1955 auch Hochschulterfelgen in Chrom davor hatten die Felgen der Exportmodelle noch schwarze felgen die Mittig den silbergrauen Streifen wie die AWO 425 Exportmodelle.
Speziell die AWO 425 war bei Neckermann in der BRD mit Stoye TML Seitenwagen ein Verkaufshit ähnlich wie später die MZ mit Seitenwagen waren diese Gespanne für den Markt im Westen eigentlich viel zu billig und verkauften sich sehr gut.
Für den Restaurator von Heute gibt es immer wieder einige ungeklärte Fragen die ich hier versuchen werde zu klären.

Fragen zur Innenausstattung und Zubehör:

Die Innenausstattung war wie bei allen anderen Stoye Seitenwagen in schwarz, grau oder meist bei den Luxusmodellen verwendet in rot gehalten.
Der TML hatte dazu Serienmäßig die Windschutzscheibe in verstärkter Ausführung, und den Kotflügelgriff zum besseren Einstieg.
In Exportausführung gab es obendrein noch Gepäckleisten auf dem Kofferraum sowie auch Chromfelgen.

Fragen zu den Plaketten und Typenschilder:

Für Seitenwagen die im freien Handel erhältlich waren sind Stoye Plaketten vorn Seitlich  angebracht, für Seitenwagen die an Simson Suhl mit dem speziellen zur AWO 425 passenden Fahrgestell mit AWO Plaketten bis etwa Ende 1956 danach wurden die Seitenwagen Grundsätzlich mit Simson Plaketten geliefert wie auch alle anderen Stoye Seitenwagen. Hintergrund war der eintritt 1956 der Fa. Simson Suhl als Komanditist der ab 1955 bestehenden Stoye KG die auf Druck der DDR Regierung entstanden war.
Simson Suhl war größter Abnehmer von Seitenwagen und so lag nahe Simson als Komanditisten in die Stoye KG zu integrieren. Nebenbei bemerkt war die Zusammenarbeit mit Simson Suhl zu dieser Zeit besser wie zu später Zeit mit MZ ab 1964.
Für einige wenige Stoye TML Seitenwagen die an MZ als Messe und Vorführmodelle geliefert wurden gab es auch die großen MZ Plaketten wie auch beim Elastik Modell verwendet.

Fragen zum Fahrgestell: 

Das Fahrgestell der TM und TML Seitenwagen entspricht der späten Stoye SM/ SML Serie ab 1954 vorn mit Gelenkwelle in Lagerböcken gelagert und hinten mit einer Zugfeder zentral im Heckbereich.
Für AWO 425 gab es bis 1958 weiterhin das Fahrgestell mit fest verschweißten Anschlüssen die nicht verstellbar waren bis auf die gefederte Mittelstrebe für den Sturz.
Für andere Kräder wie EMW R35/3, MZ BK-350 und andere waren geschraubte  Anschlußglocken vorgesehn zum Anbau des Seitenwagens.

Fragen zur Lackierung:

Für die Seitenwagen der TM/ TML Baureihe gab es ab Werk zwei Standart Lackierungen in RAL 9005 Lack schwarz und RAL 3007 Maron Rot beide Lackierungen wurden mit goldenen Zierlinen versehen ab 1955 waren die TML (Luxusseitenwagen) mit einer Goldenen Zierlinie auf dem Kotflügel versehn der schlichte TM hatte diese extra Zierlinie nicht die Seitenwagen die an Simson Suhl geliefert wurden hatten bis 1956 die Linierung der AWO 425 Krafträder auf dem Kotflügel.
Für Messe und Vorführmodelle gab es hier auch geringfügige Änderungen und auch Sonderlacke wie Lindgrün, Elfenbein oder auch Hellblau was aber nie in Serie geliefert wurde. 

Fragen zur Beleuchtung:

Die Baureihe TM/ TML war Serienmäßig ab 1955 mit den in den Kotflügel gesteckten Positionsleuchern Ausgestattet bis ca. 1961 danach wurde für kurze Zeit bis etwa 1963 die nach einstellung der Produktion die Hintere Leuchte des Stoye Elastik Seitenwagens verwendet später dann auch das Normale Rücklicht wie es an den AWO, MZ BK-350 und anderen als Rücklicht verwendet wurde.   
     

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Fälschlicher Weise werden die Seitenwagen verschiedener Baureihen oft durcheinander gebracht die Modellbezeichnung Stoye "Zwei" gab es nie es werden meist mehrere verschiedene Stoye Seitenwagen in einen Topf geworfen was völlig falsch ist da es sich um drei verschiedene Grundmodelle/ Karosserien handelt der Modelle TM/ TML, Elastik und TS die eine Karosserie mit eingelegtem Rippenblech haben und letztendlich mit acht verschiedene Fahrgestelle geliefert wurden, hinzu kommt das die Karosserien dieser Seitenwagen nicht untereinander Austauschbar sind und so sollte kurz erklärt sein das die Modellbezeichnung Stoye "2" einfach Falsch oder eben Blödsinn ist!



Hier also noch zum Thema:

Stoye TM/ TML ab Ende 1954, Produktionsbeginn 1955 bis 1972 für Krafträder mit Geradewegfederung und starrer Hinterradachse.




Stoye TML Seitenwagen mit EMW R-35/3 als Gespann



Stoye TML Seitenwagen mit MZ BK-350 als Gespann

Im Jahr 1956 folgte im Zuge der Weiterentwicklung der AWO/ AWTOWELO Krafträder mit Erscheinen der AWO 425 Sport sein großer Bruder der Stoye Elastik auf mit sehr stark verändertem Fahrgestell was sich schon als Seitenwagen Geländefahrgetsell für das Krad AWO 425 Sport in der Saison 1955 wärend der Erprobung als sehr gut geeignet herausstellte. 
Der Stoye Elastik ging ab Mitte 1956 in Serie und es gab die AWO 425 S/ Simson 425 S ab Ende 1956 auch direkt als Gespann wenn auch noch in geringer Stückzahl etwas später dann ab 1958 war der Elastik dann auch für die MZ ES Baureihen passend und auch als MZ Gespann lieferbar.




Stoye Elastik Seitenwagen mit AWO/ Simson 425 Sport als Gespann

1958 war auch das Jahr in dem dann ein wiederum neuer Stoye Seitenwagen nun aber wieder passend mit für Krafträder mit starrer Hinterradachse oder auch Geradewegfederung der Stoye TS/ Touren Sport dieser als letzter gefertigter Sport Seitenwagen hatte die Frontpartie des TM und Elastik jedoch das schräg abfallende Heck des Stoye SM/ SML und wurde bis 1961 gefertigt.





Stoye TS Seitenwagen mit EMW R35/3 als Gespann

Die Elastik Baureihe für Krafträder mit Hinterradschwinge wurde 1963 zu gunsten der Stoye Superelastik Baureihe Eingestellt aber der Stoye TM/ TML wurde noch bis zum Rauswurf  der Mittenzweis im Jahr 1972 gefertigt.

Ab 1972 wurde die Fa. Stoye Verstaatlicht und es begann das ewig Kommunistische Planspiel was unter der Regierung Honecker endgültig dazu führte das Neuerungen oder auch andere Typen Stoye nichtmehr entwickelt wurden Zeitweilig wurde die Produktion von Seitenwagen unter der wiederrechtlich nun als MZ- Werk Vier geführten Firma eingestellt MZ- Gespanne waren aber speziell auch im Kapitalistischen Ausland weiterhin beliebt deshalb wurde nach fast zwei Jahren Stillstand die Seitenwagenproduktion wieder aufgenommen um der DDR Mangelwirtschaft  Devisen bereitstellen zu können.
Bis 1990 gab es dann nurnoch geringfügige Änderungen an den Seitenwagen und es wurden nurnoch die Typen Stoye SEL und LSW gefertigt für die jeweiligen MZ Krafträder.

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Hier ein AWO/ Simson 425 Gespann mit Stoye TM Seitenwagen eines unserer Kunden.
Der Seitenwagen wurde mit einer unserer Ersatz Karosserien ausgestattet, ein sehr schönes Maron farbenes AWO Gespann !  Danke für das schöne Foto.
   
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Und es geht weiter:

Seit 2013 gibt es nun die neuen Stoye Modelle auf Zeitgemäßem Fahrgestell und in vielen Details geändert um auch jetzt den Anforderungen der Kunden zu entsprechen vieles ist neu das Designe ist wie zuvor Klassisch Stoye. Wir fertigen weiterhin Karosserien in Stahl und Aluminiumblech und auch wenn vieles neu ist Stoye bleibt Stoye.


Stoye TM Klassik Seitenwagen ( Gummibandgefedert ) mit Harley Davidson Panhaed
Hier ein Link mit Erklärung dazu: http://www.stoye-fahrzeugbau.blogspot.de/2014/06/harley-davidson-panhaed-1948-mit-stoye.html


Stoye TM Klassik Seitenwagen mit Harley Davidson FLSTC
Hier ein Link mit Erklärung dazu: http://www.stoye-fahrzeugbau.blogspot.de/2014/11/harley-davidson-softail-classic-mit.html


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Und hier die Weiterentwicklung der TM Karosserie  als neue Sport Karosserie mit Bugattiheck und tieferem Einstieg.
Dies neue Stoye Karosserie ist 2014 in dieser Form von uns entwickelt für unsere neuen Stoye Sport Seitenwagen und verwendbar für unsere Fahrgestelle die in Zeitgemäßer Ausführung für Krafträder verschiedener Hersteller passend geliefert werden.
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Stoye TM Karosserie verwendet für Kinderauto.
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Bei Fragen zu Stoye Seitenwagen oder Ersatzteilen:

www.stoye-fahrzeugbau.de. oder apollodreizehn@aol.com  

Stoye German Sidecar

Stoye Hergestellt in Deutschland

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Projekt:  Tank Umbau für Harley Davidson Shovelhaed 1970 mit Stoye Sport Seitenwagen als Gespann. Demnächst mehr.